Zulassungsfragen/Versicherungsempfehlungen anhand meiner S51

      Kradfahrer schrieb:

      Locke schrieb:

      hab mit teilkasko, mit 150€ selbstbeteiligung und zahle irgenwas in die 40€, bei diebstahl lohnt sich das schon, die abzuschliessen. meine meinung


      Ja, aber das ist mit Sicherheit nicht das erste Jahr deines Versicherungsvertrages. Und auch nicht SF0.
      Bei Diebstahl haftet nicht jede Versicherung, da muss man sich genau erkundigen

      bei teilkasko sollte schon jede versicherung bei diebstahl haften. wenn man zb. vorher auto gefahren ist,kann man die sf-klasse mitnehmen. ja,ich fahr nicht sf0. Manche versicherungen bieten bis sf3 an, andere bis 6 oder 7 und wieder andere bis 21 für ne simson mit 50ccm.

      Der Alte schrieb:

      Locke, dein hammerhartes Brett will doch keiner klauen....;-)

      legn en paar kg zu, dann ist die garnemme so hart. :dance:
      Das Glück ist eine Hure, es springt von einem zum anderen.
      Das klingt Interessant, im Stadtverkehr wirste mit kleinem Kennzeichen hart angegangen wenn man auf der linken Spur fährt.
      Da ich das Moped über den Winter einmotte, die Frage dazu: muss das Fahrzeug vorgeführt werden, oder reichen die Papiere, da es ja nur um die Umschreibung geht?
      Als ich klein war hab ich einen Bumerang weggeworfen. Seitdem lebe ich in ständiger Angst.

      blaumeise schrieb:

      Das klingt Interessant, im Stadtverkehr wirste mit kleinem Kennzeichen hart angegangen wenn man auf der linken Spur fährt.

      Neben der Möglichkeit Versicherung zu sparen & Schadensfreiheitsklassen zu sammeln, wäre dies u.a. ein Punkt der mich dabei sehr anspricht. Passive Sicherheit im Straßenverkehr, da man diese unsägliche unterbewusste Assoziation "Versicherungskennzeichen = lahm = muss unbedingt dran vorbei!" wegbekommt. Nicht jeder Verkehrsteilnehmer kann ahnen dass eine Simson vor einem fährt und die doch fix unterwegs sein kann.

      Man sollte Prägungen und Assoziationen echt nicht unterschätzen, gerade Verhalten über welches man nicht aktiv nachdenkt, wird oft davon gesteuert.

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      Ich zahle wie eingangs erwähnt knapp 100 Euro. Das finde ich bei SF0 (neuer Vertrag) schon sehr gut.
      Mein Vertrag geht bis SF3 (wären dann nach drei Jahren knapp 30 Euro). Im Hintergrund läuft dieser natürlich weiter!!! Wenn man es dann auf einen Pkw ummünzt, fängt man nach 7 Jahren dementsprechend dann mit SF7 an.
      Also keine Angst. Bis SF3 bedeutet nicht, dass alles drüber sinnlos ist für einen späteren Pkw. Wichtig zu verstehen :) Aber vorsicht: Das variiert je nach Versicherungsgesellschaft.

      blaumeise schrieb:

      Das klingt Interessant, im Stadtverkehr wirste mit kleinem Kennzeichen hart angegangen wenn man auf der linken Spur fährt.
      Da ich das Moped über den Winter einmotte, die Frage dazu: muss das Fahrzeug vorgeführt werden, oder reichen die Papiere, da es ja nur um die Umschreibung geht?


      Nein, die Erfahrung habe ich absolut nicht gemacht. Ganz im Gegenteil. Lediglich die Frage nach dem TÜV muss man häufig über sich ergehen lassen. Aber hierfür habe ich explizit in der Zulassungsbescheinigung Teil I vermerken lassen (Feld 22 = sonstige Anmerkungen), dass die HU-Pflicht entfällt. Das muss auch unbedingt gestempelt und unterschrieben werden. Sonst zicken die da gerne rum. Bei mir aber wie gesagt absolut gar kein Problem.

      Zur Vorführung: Locke hat es ja bereits vorweggenommen. Grundsätzlich ist eine Vorführung bei einer technischen Prüfstelle nicht notwendig. Es gibt aber Außnahmen. Grundlage ist erstmal, dass die in der ABE aufgeführte Fahrgestellnummer mit der auf dem Rahmen übereinstimmt. Und ja, das prüfen die Angestellten bei der Zulassungsstelle selbstständig.
      Die einzige Ausnahme, die eine Fahrzeugvorführung unumgänglich macht, ist die, dass am Rahmen kein Typenschild angebracht wurde. Denn dann ist auch das Baujahr so ohne Weiteres nicht zu erkennen. Dieses müsste dann bei einer technischen Prüfstelle anhand der Fahrgestellnummer ausgelesen und offiziell bestätigt werden. (Es reicht nicht: Schreiben von MZA, dass deine Fahrgestellnummer aus dem Baujahr X stammt.) Das wollen die schon vom TÜV/Dekra erledigt wissen.


      EDIT: Wenn du mit Vorführung meinst, dass du deine Simson bei der Zulassungsstelle dabei haben musst, dann würde ich dir empfehlen Ja.
      Warum? Das ganze macht es einfach leichter.
      1) Identifikation des Baujahres (Dieses steht bei nachträglich durch das KBA ausgefertigen ABEs nicht in der ABE. Dort wird auf das Typenschild verwiesen) erfolgt vor Ort bei der Zulassungsstelle. Das heißt: Der Prüfer geht mit raus und begutachtet das Typenschild. Dann sparst du dir den TÜV/Dekra, der dir das bestätigt :)
      2) Zuteilung des Kennzeichens. Vermutlich wirst du, genauso wenig wie ich, kein großes Kraftradkennzeichen haben wollen. Dieses ist einfach riesig und unförmig. Es passt aus meiner Sicht nicht besonders gut ans vergleichweise kleine Moped.
      Da passt das sog. "verkleinerte zweizeilige Kennzeichen" (Ja, das heißt tatsächlich so) deutlich besser hin. Das bekommen grundsätzlich aber nur Leichtkrafträder oder Fahrzeuge aus der Land- und Forstwirtschaft. Da deine Simson aber weiterhin ein Kleinkraftrad bleibt (es ist also weder großes Kraftrad noch Leichtkraftrad), ist nicht eindeutig geklärt, welches Kennzeichen du nun bekommst. Ich rate daher, dem Angestellten bei der Zulassungsstelle zu erklären, dass nur das verkleinerte zweizeilige Kennzeichen aus baulichen Gründen an das Moped passt. Ich habe das bei mir mal ausgemessen und dabei festgestellt, dass das große Kraftradkennzeichen da nicht hinpasst. Das ist im Übrigen auch rechtlich so fundiert. Müsste in der Anlage 4, Abschnitt 1 Nr. 4 zur FZV aufgeführt sein.
      Das hat die Angestellte bei der Zulassungsstelle auch so gesehen und mir das gewünschte (für mich schönere) Kennzeichen erteilt. Also: Es geht ja nur um die Optik :)

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      So, hier ein kurzes Update bezüglich der Mitteilung von der obersten Verkehrsbehörde.

      Ich habe heute Antwort per Mail vom Leiter des entsprechenden Sachgebietes beim Bayerischen Staatsministerium des Inneren (oberste Verkehrsbehörde) erhalten.
      Hierin wird, wie eingangs erwähnt, bestätigt, dass alle ursprünglich zulassungsfreien Kfz (KKR, etc.) auch nach freiwilliger Zulassung nicht Hauptuntersuchungspflichtig sind. Kurzum: Kein TÜV.

      Die StVZO (Hier ist unter anderem die HU geregelt) und die FZV gelten bundesweit, sodass diese Rechtsmeinung auch auf Bundesebene Gültigkeit haben müsste. Aber: Die Durchführung dieser Vorschriften wird durch die jeweiligen Länder (bei mir Bayern) geregelt.
      Für jene unter euch, die aus Bayern kommen, müsste sich zumindest diese Problematik nun geklärt haben.
      Der Leiter des Sachgebietes war so freundlich und hat den Sachverhalt und die geltende Rechtsmeinung an die techischen Prüfstellen weitergeleitet. Demnach müssten diese das für die Zukunft auch wissen.
      Sollte es bei der Zulassungsstelle dennoch Probleme geben: Weist den entsprechenden Angestellten auf die nächstgelegene technische Prüfstelle hin. Dort kann schließlich nachgefragt werden. Sollte es auch dort zu Unstimmigkeiten kommen, wendet euch an das Staatsministerium des Inneren für Bau und Verkehr.

      Für alle anderen gilt das analog, nur mit der jeweiligen obersten Straßenverkehrsbehörde, die für das Bundesland zuständig ist, in dem ihr euer Moped zulassen wollt.


      Ich bitte um Verständis dafür, dass ich die Email als solche nicht veröffentlichen kann, da diese zwar eine offizielle und gültige Rechtsmeinung enthält, nicht aber allgemein öffentlich verfasst wurde. Lg

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      Vielleicht bin ich noch zu grün hier im Forum ☺. Ich versuch es mal von zu Hause.

      Gerade geschaut ob ich nen Termin am Verkehrsamt machen kann, aber online wird das nix. Und ohne Termin geht hier in Hamburg leider nix. Also werd ich Montag hinfahren und dann krieg ich sicher schon nen ersten Eindruck was mich erwartet...
      Als ich klein war hab ich einen Bumerang weggeworfen. Seitdem lebe ich in ständiger Angst.
      Ich persönlich rate von allen drei genannten Versicherungen ab. Die AXA wollte bei mir einen Erstbeitrag von 400 Euro (wie bei einem Leichtkraftrad der Tarif) veranschlagen.
      Das grenzt an Unverschämtheit. Bei den anderen wollte man mir nicht so recht helfen. Also habe ich mich höflich bedankt und gesagt, dass ich eine kundenfreundichere Versicherung bevorzuge.

      Ich empfehle eine andere - wie gesagt: PN, wenn es dich interessiert (Wettbewerbsgleichheit ;) )

      Zur anderen Thematik: Ich würde dort in Hamburg erstmal anrufen. Vorab schonmal abklären, dass du einen Sonderfall zulassen möchtest und direkt die HU-Freiheit ansprechen. Damit die nicht erst ewig nachschlagen müssen, wenn du kommst.
      Am besten vereinbarst du dann den Termin mit eben dem Angestellen, mit dem du telefoniert hast. Das macht es wesentlich einfacher.

      Kradfahrer schrieb:

      Wettbewerbsgleichheit


      son ein Quark, eine gute Versicherung muss man nicht verstecken!! Hier im Forum diskutiert man z.B. auch öffentlich über gute und schlechte Ersatzteile und von wem sie stammen
      SIMSON - Sechzig ist mächtig schnell ohne Nachtunen
      Halt den Mund beim Sprechen
      2017 ist das Jahr der Selektion - da werden sich noch so einige wundern
      Missstände gehören aufgedeckt und den Verantwortlichen aufgezeigt - das hat nichts mit Meckern zu tun.
      Nur ohne Missstände gibt es ein friedliches Leben.

      tacharo schrieb:

      S5013 schrieb:

      Kradfahrer schrieb:

      Wettbewerbsgleichheit


      son ein Quark, eine gute Versicherung muss man nicht verstecken!! Hier im Forum diskutiert man z.B. auch öffentlich über gute und schlechte Ersatzteile und von wem sie stammen


      Wir haben sogar zu Beginn jeder Saison einen Thread mit den günstigsten Versicherungen


      Stimmt den Fred gabs ja auch noch , geht ja bald wieder los, die Preis-Leistungs-Vergleicherei ^^
      SIMSON - Sechzig ist mächtig schnell ohne Nachtunen
      Halt den Mund beim Sprechen
      2017 ist das Jahr der Selektion - da werden sich noch so einige wundern
      Missstände gehören aufgedeckt und den Verantwortlichen aufgezeigt - das hat nichts mit Meckern zu tun.
      Nur ohne Missstände gibt es ein friedliches Leben.