TüV für Moppeds

      Niil schrieb:

      aktuell ist es Aufgabe der Polizei, bei Fahrzeugkontrollen die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge zu prüfen. Die Polizei würde mit der HU-Pflicht entlastet werden, müsste nicht jedes Moped gründlich durchchecken


      In der Praxis würde es bei Tunern doch so aussehen: alle 2 Jahre TÜV-fein machen und dann wieder alles zurück bauen. Und die Polizei schaut dann nur auf die TÜV-Plakette und ist entlastet?
      So in etwa
      MZ Fahrer sind eine große Glaubensgemeinschaft, sie glauben Motorrad zu fahren.

      Luftspalter schrieb:

      Moin
      Tüv für Mopeds ist in meinen Augen reine Ab zocke und noch einiges mehr . Es ist hinreichend geregelt wie ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu sein hat.
      Es ist nicht nur Ab zocke sondern auch richtungweisend wohin die Reise geht. Benzin und Dieselfahrzeuge sollen aus den Straßenverkehr verschwinden..... Info im Net genügend vorhanden.
      Das die Ölverbrenner da nicht fehlen werden ist ja wohl klar. Jetzt sollten alle die weiter eine Schwalbe fahren möchten ,schon mal anfangen für sonè E-Schwalbe zu sparen .
      Das Thema ist auch nicht neu und ich wiederhole mich hier nochmal ,eine Demobilisierung ist ein schleichender Prozess und kommt fast unbemerkbar daher.Das Gro der Menschen hat wenig zum Leben und genau diese Menschen brauchen bezahlbare Fahrzeuge.
      Wird hier die finanzielle Schwelle höher gelegt ,werden dann weniger diese Hürde meistern können.Die folge ist, die freie Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt.
      In dem Artikel vom ADAC steht es doch geschrieben 0,5 % sind Technisch relevant für diese Entscheidung,sollte sie beschlossen werden. 100% müssen aber mehr ausgeben.....
      Und das sich da irgendwelche die Taschen voll stopfen ,sind wir ja schon gewohnt.Das ändert aber nichts an den Tatsachen die sich da raus ergeben.



      Sorry, das meiste davon ist für mich Stammtischgeblubber.

      Wenn ich mich allein auf den Adac Artikel beziehe, sind Simsons sowieso außen vor und solange die Regelungen des Einigungsvertrages noch gelten, wird daran auch nicht gewackelt. Für nen Neuversuch seh ich hier noch
      keine Infos.

      Warum soll der TÜV Abzocke sein? Weil kontrolliert wird, ob das Moped denn tatsächlich verkehrstauglich ist? Geregelt ist, wie ich die Karäte zugelassen bekomme, ob das Gefährt Öl verliert, die Leistung verändert wurde, oder der Rahmen schon halb gebrochen ist, die Reifen rundgenudelt sind, interessiert keinen. Wenn überhaupt, wirds erst kontrolliert, wenn man angehalten wird.

      Luftspalter schrieb:

      Es ist nicht nur Ab zocke sondern auch richtungweisend wohin die Reise
      geht. Benzin und Dieselfahrzeuge sollen aus den Straßenverkehr verschwinden..... Info im Net genügend vorhanden.


      Da sag ich, richtig so...die Weichen hätten auch schon längst gestellt werden können. Bis auf den Nfz-Sektor, könnten bereits sehr viele E-Fahrzeuge unterwegs sein. Die Frage ist nur, ob man das denn auch will. Oder lieber den Verbrenner mit 150kw Leistung nimmt, wovon vlt. effektiv 50kw gebraucht werden, weils so ein schönes Statussymbol ist.

      Luftspalter schrieb:

      eine Demobilisierung ist ein schleichender Prozess und kommt fast unbemerkbar daher


      Im Ernst? Ich hab das letzte Jahrzehnt genau das Gegenteil gesehen. Rapiden Anstieg der Mobilität, einhergehend, mit massiven Vorgaben was Abgas, Lärm, usw. angeht, von Problemen wie Smog oder Parksituationen ganz zu schweigen. ich brauch mich nur selbst betrachten oder mich hier im Forum umsehen. Ich bin def. nicht der einzige, der mehr als ein Fahrzeug besitzt.

      Und beim Thema Taschen vollstopfen...wer soll das hier im Konkreten Fall sein? Die Prüforganisation? Also die Bezahlung, für die Arbeit die sie machen?

      Und wie viele, mich selbst mit eingeschlossen, die hier mit 60ccm, 63ccm, 70ccm, 85ccm oder drüber rumfahren, müssten sowieso schon zum TÜV, und fahren eig illegal?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Schwarze Strapsmaus“ ()

      Moin Schwarze Strapsmaus
      Du hast ja recht ,ist alles nur geblubber . Der Strom kommt aus der Steckdose und die Überreglementierung ist unser aller Wunsch. Das Geld zum Leben ,bezahlen wir schön einfach von unserm Konto .Wir glauben jeden der uns regiert ,den es wird nur zu unseren besten sein.
      Mit solchen Themen brauchen wir uns nicht auseinandersetzen ,den wir haben ja Gesetze und Abkommen an die sich gehalten wird.
      Und mal ganz ehrlich : was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

      Grüße
      Luftspalter
      Jugend-Schraubertreff Otterstedt
      immer am Mittwoch von 16-19Uhr und Freitag von 16-22 Uhr
      28870 Otterstedt,Dieckerstr.15
      tel:01701791253
      Teilnehmer bis 24 Jahre

      MoPad schrieb:

      Niil schrieb:

      aktuell ist es Aufgabe der Polizei, bei Fahrzeugkontrollen die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge zu prüfen. Die Polizei würde mit der HU-Pflicht entlastet werden, müsste nicht jedes Moped gründlich durchchecken
      In der Praxis würde es bei Tunern doch so aussehen: alle 2 Jahre TÜV-fein machen und dann wieder alles zurück bauen. Und die Polizei schaut dann nur auf die TÜV-Plakette und ist entlastet?
      Und? Ist doch beim Motorrad oder Auto nicht anders. Felge-Reifen-Kombination beim BMW ist nicht eingetragen, dann wird in wenigen Minuten auf die originale Kombi umgeschraubt, hingefahren, HU bestanden, Rückbau.
      Beim Motorrad wird kurz vor der HU der dB-Killer wieder eingesetzt, HU bestanden, danach fliegt das Ding wieder raus.
      Dagegen ist das Umrüsten der Zylinder am Moped tatsächlich noch mit Arbeit verbunden.

      Für mich ist das keine Abzocke. Über die Höhe der Gebühren können wir uns gern streiten, ob da für ein Kleinkraftrad 60 Euro wirklich nötig sind.

      Fakt ist, Kleinkrafträder sind genauso wie LKW, PKW, Anhänger, Motorräder, Busse und alle anderen Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr unterwegs. Sie sind jedoch die Einzigen, die NICHT auf ihre Verkehrssicherheit hin überprüft werden müssen. Gibt es dafür einen logischen Grund?
      Was habt ihr alle gegen nach oben gebogene Obergurte? Man wird doch damit schneller, weil man immer bergab fährt :D
      S 51 B1-3 - Projekt "grüne Hölle":bounce:

      tacharo schrieb:

      Mann,bin ich blöd!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Gurkensalat“ ()

      Tobias98 schrieb:

      Ich denke auch das die Simson`s als Oldtimer gesehen werden und demnach die Gebühren nicht so hoch sind


      Inwiefern? Rein vom Alter oder mit H-Zulassung? Mit nem Oldtimer musst du auch zum TÜV, wenn man jetzt davon ausgeht, dass TÜV für Mopeds/Roller gemeint ist. Dazu kommt, dass noch ein Gutachten eines Sachverständigen vorliegen muss.

      Die reinen TÜV-Kosten ändern sich nicht, egal ob normal oder Oldtimer.

      Motorräder als Oldtimer macht nur Sinn, wenn das Fahrzeug wirklich wertvoll ist, oder entsprechend großen Hubraum hat.

      Alles bis einschließlich 600ccm, ist von der Steuer her, bei normaler Zulassung günstiger, als ein H-Kennzeichen. Wie's bei Versicherungen als Oldtimer, aber ohne H-Kennzeichen aussieht, müsste man bei den einzelnen Versicherern erfragen.

      Nur, bei Simsons als Oldtimer..da kannst du alles, was auch nur ansatzweise "nicht-original" oder "nicht e-geprüft" ist, sofort rausnehmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Schwarze Strapsmaus“ ()

      Der Alte schrieb:

      So wie ich das verstanden habe nehmen die jetzt wieder einen neuen Anlauf.
      Prinzipiell finde ich es gut, nur hab ich was gegen die Selbstbedienungsmentalität der Kontrollorgane.


      Nein, diesen Anlauf gibt es nicht, und den wird es auch nicht geben. Ich weiß nicht, was der ADAC sich da ständig für zwiespältige Informationen raussucht, aber sie sind aufjedenfall falsch.
      Die StVZO, in ihr sind sämtliche technische Vorschriften geregelt, sieht so etwas nicht vor. Nicht nur aktuell nicht. Das gesamte Gesetzeswerk ist nicht darauf ausgerichtet, ein zulassungsfreies Kleinkraftrad (bsp. Simson) dem Zwang zur Hauptuntersuchung auszusetzen. Das ist quatsch und wird so auch nicht von den mir bekannten Verkehrsrechtlern diskutiert.

      Niil schrieb:

      Hallo zusammen,
      aktuell ist es Aufgabe der Polizei, bei Fahrzeugkontrollen die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge zu prüfen. Die Polizei würde mit der HU-Pflicht entlastet werden, müsste nicht jedes Moped gründlich durchchecken, sondern sich nur um…


      Das ist so auch nicht richtig. Die TÜV Plakette, die lediglich auf eine einmal bestandene Hauptuntersuchung zurückzuführen ist, sagt absolut nichts über die Tauglichkeit des Fahrzeugs aus. Wie bereits des Öfteren erwähnt, bauen viele Fahrzeugführer ihre Lieblinge nach der Hauptuntersuchung wieder um. Da ist es mit der Pflicht zur Hauptuntersuchung bei Zweirädern erst recht nicht getan. Denn da wird erst recht geschraubt.
      Aufgabe der Polizei ist es in erster Linie, die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs zu erhalten und zu fördern. Selbstverständlich gehört dazu auch, besonders bei Zweirädern, wenn ich so manche Umbaumaßnahmen im Forum verfolge, dass entsprechende Fahrzeuge, die erhebliche Mängel haben, aus dem Verkehr gezogen werden.
      Viele Hobbyschrauber haben nicht im Ansatz genug an technischem Verstand, dass sie übersehen könnten, welche Folgen so ein Umbau hat. Typisches Beispiel ist der Einbau eines 70ccm Zylinders. Hier wird häufig vergessen, dass der Fahrzeugführer dabei nicht nur mehrere Straftaten begeht, sondern auch dass Rahmen, Bremsanlage und weitere technische Vorrichtungen hierführ nicht ausgelegt sind. Und das endet dann nicht selten in einem Unfall, den man so ja überhaupt nicht vorhersehen konnte. Denkste..

      Tobias98 schrieb:

      Ich denke auch das die Simson`s als Oldtimer gesehen werden und demnach die Gebühren nicht so hoch sind.. ist bei Oldtimer Autos doch auch so oder vertue ich mich da?


      Nein, das werden sie nicht. Die Allianz hatte mal eine Zeit lang einen sog. "Oldtimer-Tarif" für Kleinkrafträder. Den gibt es aber nicht mehr.
      Die Versicherung für einen "Oldtimer" im Sinne der StVZO (hier ist geregelt, was ein Oldtimer ist) sind tatsächlich günstiger. Aber dass deine Simson als Oldtimer eingestuft wird, kostet a) viel Zeit b) viel Geld und c) viel Nerven. Denn dafür musst du deine Simson nun endgültig beim TÜV vorführen

      JulianS51 schrieb:

      Nein, diesen Anlauf gibt es nicht, und den wird es auch nicht geben. Ich weiß nicht, was der ADAC sich da ständig für zwiespältige Informationen raussucht, aber sie sind aufjedenfall falsch.
      Die StVZO, in ihr sind sämtliche technische Vorschriften geregelt, sieht so etwas nicht vor. Nicht nur aktuell nicht. Das gesamte Gesetzeswerk ist nicht darauf ausgerichtet, ein zulassungsfreies Kleinkraftrad (bsp. Simson) dem Zwang zur Hauptuntersuchung auszusetzen. Das ist quatsch und wird so auch nicht von den mir bekannten Verkehrsrechtlern diskutiert.


      Mit den Aussagen wäre ich vorsichtig.

      Simsonfahrzeuge sind vlt. in der glücklichen Position nicht zum TÜV zu müssen. Bei Neufahrzeugen, a là 50ccm-Roller, kann man durchaus, wie bei Abgaswerten, vorgeben, dass die zum TÜV müssen. Da gibt die STVZO keine Vorgaben, dass einzelne Gesetzespassagen nicht verändert werden können. Die besten Beispiele sind besagte Abgaswerte. Fahrzeuge von 1980, könnte man heute niemals mehr zulassen, genauso könnte man auch die Änderung des TÜVs für KKr in Zukunft einführen. Die Idee, die hier kam, mit Plaketten, die zeigen, dass das Fahrzeug technisch überprüft wurde, fand ich gar nicht so abwegig. Der TÜV gibt mir nen Bericht, der wird eingescannt, als E-Mail ans KBA schickt, die prüfen das nach, geben ihr okay und schicken mir dann Papiere, samt Plakette, die ich an vorgegebener Stelle anbringen muss, mal so als Beispiel.

      JulianS51 schrieb:

      Das ist so auch nicht richtig. Die TÜV Plakette, die lediglich auf eine einmal bestandene Hauptuntersuchung zurückzuführen ist, sagt absolut nichts über die Tauglichkeit des Fahrzeugs aus. Wie bereits des Öfteren erwähnt, bauen viele Fahrzeugführer ihre Lieblinge nach der Hauptuntersuchung wieder um. Da ist es mit der Pflicht zur Hauptuntersuchung bei Zweirädern erst recht nicht getan. Denn da wird erst recht geschraubt.
      Aufgabe der Polizei ist es in erster Linie, die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs zu erhalten und zu fördern. Selbstverständlich gehört dazu auch, besonders bei Zweirädern, wenn ich so manche Umbaumaßnahmen im Forum verfolge, dass entsprechende Fahrzeuge, die erhebliche Mängel haben, aus dem Verkehr gezogen werden.
      Viele Hobbyschrauber haben nicht im Ansatz genug an technischem Verstand, dass sie übersehen könnten, welche Folgen so ein Umbau hat. Typisches Beispiel ist der Einbau eines 70ccm Zylinders. Hier wird häufig vergessen, dass der Fahrzeugführer dabei nicht nur mehrere Straftaten begeht, sondern auch dass Rahmen, Bremsanlage und weitere technische Vorrichtungen hierführ nicht ausgelegt sind. Und das endet dann nicht selten in einem Unfall, den man so ja überhaupt nicht vorhersehen konnte. Denkste..


      Das stimmt auch nicht.

      Die HU sagt genau das aus, was du hier verneinst. Sie ist der Indikator, dass das Fahrzeug einen allgemein gültigen verkehrstauglichen Zustand aufweist und damit der Fahrzeughalter in der Lage ist, sein Fahrzeug zuzulassen.

      Ob man sich daran hält, der TÜV für nen Fuffi schwarz gemacht wird, oder das große Umbauen, nach erhaltener Plakette losgeht, steht auf nem anderen Blatt und ist auch nicht Sinn und Zweck der Übung.

      Anders gesagt mit nem sauberen TÜV und sauberen Fahrzeug ist man auf der sicheren Seite, ist einem das egal, baut man halt alles wieder um und fährt sofort wieder illegal. Aber mit dem Wissen, dass man sowieso nach bestandenem TÜV am Fahrzeug modifizieren kann, wie man lustig ist und es die nächsten zwei Jahre nicht auffällt, kann man den TÜV für alle Fahrzeuge gleich abschaffen, da es keine Rolle spielt, ob ich mein Moped, PKW, LKW, Wohnwagen oder sonstwas illegal tune.

      Ansonsten müsste ich ja jeden Tag zur Kontrolle fahren und bestätigen lassen, dass ich die Karre über Nacht nicht umgebaut habe.

      JulianS51 schrieb:

      Niil schrieb:
      Hallo zusammen,
      aktuell ist es Aufgabe der Polizei, bei Fahrzeugkontrollen die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge zu prüfen. Die Polizei würde mit der HU-Pflicht entlastet werden, müsste nicht jedes Moped gründlich durchchecken, sondern sich nur um…




      An der Aussage mit der Polizei ist schon was wahres dran. Einfaches Beispiel ist der Vergleich zw. PKW und Moped. Beim Auto kommt nur die Kontrolle der Zulassung, da steht auf der Rückseite explizit, wann der nächste HU Termin ist. Da wurde bisher bei mir auch noch nie drüber diskutiert, es sei denn, mann sieht von weitem schon, dass das Fahrzeug in nem Zustand ist, der den Verkehr massiv gefährdet. Der Aufkleber auf dem Kennzeichen ist das gleiche Indiz dafür.

      Anders beim Moped. Da werd ich nicht der Einzige sein, der sich schonmal rechtfertigen durfte und bei dem das Moped genauestens kontrolliert wurde.

      Würde derselbe Aufkleber drauf sein, wie beim Auto, kontrollieren die einmal die Papiere, sehen den äußeren Zustand und lassen mich wieder fahren und sind immer noch auf der sicheren Seite.

      Das ganze sieht natürlich anders aus, wenn man mich gerade erwischt hat, wie ich schneller fahre, als ich eig dürfte und das Moped überhaupt könnte. Aber auch hier gilt, Tuning ist so oder so illegal, ob mit oder ohne TÜV, es sei denn, die eingetragene Variante.

      Und bezüglich technischem Verstand und Umbaumaßnahmen. Wenn du den Punkt schon bringst, dann aber bitte nicht mit dem Verweis auf nen 70ccm Motor. Die Unterschiede zwischen S51 und S70 waren maginal. Rahmen, Bremsen, Aufbau, bis auf die Unterzugteile, waren identisch. Klar verlängert sich der Bremsweg, normal gewartete Bremsen schaffen das ohne weiteres. Bösartig wird das Ganze dann, wenn Leichtsinn mit Größenwahn gepaart wird und solche Aussagen kommen wie " Ich will das meine Simme 100km/h fährt und das ganze möglichst günstig"

      Aber solange so ein Umbau abgesegnet wird, von amtlicher Stelle, sehe ich da keine Probleme. Der Rest ist wieder illegales Fahren.

      Und genau da könnte man mit dem TÜV direkt entgegenwirken, indem das ganze mit ner Höchstgeschwindigkeitsüberprüfung versehen wird. Wenn dem Prüfer ne S51 mit angeblichen 50ccm hingestellt wird und diese auf einmal die Charakteristik von ner S70 hat, ich denk schon, dass das auffällt, wenn der Prüfer nicht absoluter Frischling ist, oder er das mit geübtem Auge nicht schon vorher sieht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Schwarze Strapsmaus“ ()

      Schwarze Strapsmaus schrieb:

      Zitat von JulianS51: „Nein, diesen Anlauf gibt es nicht, und den wird es auch nicht geben. Ich weiß nicht, was der ADAC sich da ständig für zwiespältige Informationen raussucht, aber sie sind aufjedenfall falsch.
      Die StVZO, in ihr sind sämtliche…


      Zulassungsrechtlich ist ein "Simsonfahrzeug" genauso zu behandeln wie ein "Neufahrzeug, a lá 50ccm-Roller". Also kann es auch in der Pflicht zur Hauptuntersuchung da keine Abweichungen geben.
      Die StVZO hat aber eine gewisse Logik, gemeinsam mit dem Zulassungsrecht und anderen relevanten Vorschriften. Und ein Kleinkraftrad für HU-pflichtig zu erklären widerspricht dieser Logik. Dafür muss man sich nicht mal besonders mit dem Recht auskennen.

      Was heißt "Fahrzeuge von 1980, könnte man heute niemals mehr zulassen". Natürlich kann man. Meine Simson ist zugelassen.

      Ich verneine nicht, dass die HU aussagt, dass das Fahrzeug einmal verkehrssicher WAR. Nämlich zum Zeitpunkt der Abnahme. Wenn danach allerdings sofort wieder umgeschraubt wird, ist dieser Zustand aufgehoben und die Verkehrssicherheit äußerst fraglich.
      Deshalb kann der kontrollierende Polizeibeamte anhand der HU-Plakette erstmal nicht sicher sein, dass das KKR auch einen verkehrssicheren Zustand aufweist.
      Und da es hier um die Praxis geht, nämlich darum, während einer Kontrolle einen verkehrssicheren Zustand nachzuweisen, steht das auch nicht auf einem anderen Blatt.
      Dass man das Ganze gleich abschaffen könnte, weil jeder daran rumschraubt, ist so auch nicht richtig. Bei Pkws kennen sich die wenigsten so gut aus, als dass sie da "irgendwie rumschrauben" würden. ABER bei einem KKR, und um das geht es hier, können das die meisten ("Jugend forscht"). Und genau deshalb ist hier eine Plakette als Bestätigung der Verkehrssicherheit absolut sinnfrei.
      Da hilft nur Fachwissen Seitens des kontrollierenden Polizeibeamten.


      Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich von einer S70 spreche. Ich spreche von einer S50 mit einem 70ccm Zylinder. Ohne Eintragung ist das unzulässig und stellt im öffentlichen Straßenverkehr eine Straftat dar. Zumeist fahrerlaubnisrechtlich (wenn der Fahrzeugführer lediglich FS-Klasse B inne hat).
      Von welcher Logik sprichst du hier? Warum sollte die Einführung einer HU für Kkr gegen diese Logik sein? Andersrum gefragt, warum gehen alle Fahrzeuge sowie Anhänger, die zulassungspflichtig sind, zum TÜV, bis auf die Kkr?

      Die Fahrzeuge von 1980, bezieht sich auf die Neuzulassung in Abhängigkeit jetziger Zulassungskriterien und war das Beispiel, dass sich Festlegungen der STVZO jederzeit ändern können.

      Das Blatt bezieht sich auch nicht auf ne Verkehrskontrolle, sondern darauf, dass man den TÜV hinterher generell bescheißen kann, indem man alles wieder umbaut. Das setz ich aber nicht vorraus. Ich geh nich hin und beschuldige jeden Mopedfahrer, dass er nach einer HU sofort sein Fahrzeug frisiert.

      Wenn die Verkehrssicherheit nach der HU fraglich ist, da vorrausgesetzt wird, dass danach rumgeschraubt wird, welcher Nachweis der Verkehrssicherheit liegt denn dann jemals vor.

      Nach der Logik kann der Polizeibeamte, wenn er mich im Auto anhält, auch nicht sicher sein, dass mein Auto nicht aufs Übelste leistungsmäßig frisiert wurde. Das ist auch nicht seine Aufgabe. Für den Polizisten zählt, solange der HU-Aufkleber gültig ist, ist das Fahrzeug verkehrssicher, so keine offensichtlichen illegalen Veränderungen vorgenommen wurden. Er kann jederzeit eine Sichtprüfung vornehmen, was Reifen oder vlt. Ölverlust betrifft, nur hat er keinerlei Befugnis irgendwas mit dem Auto zu machen, außer das, was er mit seinen Augen sieht. Er kann Testgeräte anschließen um die Lautstärke zu messen oder Abgaswerte im Stand meinetwegen. Er kann sich auch von mir alles vorführen lassen, aber mehr nich. Er darf selbst weder fahren, noch darf er irgendwodran rumschrauben. Sollte er einen begründeten Verdacht haben, dann darf er das Fahrzeug einziehen und ein Sachverständiger, der auch dazu berechtigt ist, darf dann meine Umbauten herausfinden.

      Genau das gleiche passiert beim Moped auch. Das wird von außen begutachtet, Beleuchtungsanlage, Anzeigeinstrumente, Motor auf Ölverlust, Dichtigkeit, Reifen und das wars. Sollte die Polizei mir fehlende Verkehrssicherheit vorwerfen, kann sie mir die Weiterfahrt untersagen und nen Mängelschein ausfüllen. Dann darf ich nach Hause schieben und die Karre nach geraumer Zeit wieder vorstellen.

      Fahre ich aber unter Vorsatz, weil ich es wusste oder gleich selbst getunt habe, illegal getunt, dann kann die Exekutive, wenn die das mitkriegen, das Fahrzeug gleich einziehen, nem Sachverständigen vorstellen, der findet den ganzen Plunder und ich bekomm erstmal eins aufs Dach.

      Und genau das, kann ich mit vorschriftsmäßigem Fahrzeug und gültiger Plakette umgehen. Da würde der Aufwand auf denselben Umfang, wie der einer PKW-Kontrolle schrumpfen. Oder unterstellst du der Polizei, dass alle Beamten dort paranoid sind und der Plakette auf dem Moped nicht glauben würden?


      Kradfahrer schrieb:

      Bei Pkws kennen sich die wenigsten so gut aus, als dass sie da "irgendwie rumschrauben" würden.


      Das glaubst du doch selber nicht. Ich guck einmal auf die Straße, Typen und Madels, die etwa mein Alter sind oder etwas jünger, oder auch älter, die Domäne erstreckt sich ja mittlerweile selbst bis zum Rentenalter, das erste was ich sehe ...Tuning...zwar oftmals Pseudo-Tuning a là Teiletausch, aber auch Motorentuning, bis hin zum Komplettumbau von leistungsstarken Motoren in Karossen, die dafür nie vorgesehen waren. Auf jeden Fall abweichend vom Original. Also nix mit, da kennen sich die wenigsten gut aus.

      Und was heißt eig kennen? Die Feinheiten vom Zylindertuning per Hand, darum gehts doch schon lange nicht mehr. Anleitungen zum Tuning, obs jetzt was bringt oder nicht, find ich wie Sand am Meer...Youtube allein is voll von dem Scheiß. Jeder zweite Eimer, jetzt übertrieben gesagt, bietet mir irgendein Chiptuning an. Völlig egal ob Auto, Moped, Motorrad, Roller, RC-Flugzeug oder sonstiges Gedöns.

      Kradfahrer schrieb:

      Und genau deshalb ist hier eine Plakette als Bestätigung der Verkehrssicherheit absolut sinnfrei.


      Ich beton's nochmal. Wenn jedem unterstellt wird, dass er sofort nach Erhalt der Plakette frisiert, umbaut, jedwede Veränderung vornimmt, wodurch die ABE sofort erlischt, dann ist der TÜV überflüssig, egal um welche Art Fahrzeug es sich auch handelt. Nur gehört dazu schon ne gewisse Paranoia.

      Kradfahrer schrieb:

      Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich von einer S70 spreche. Ich spreche von einer S50 mit einem 70ccm Zylinder. Ohne Eintragung ist das unzulässig und stellt im öffentlichen Straßenverkehr eine Straftat dar. Zumeist fahrerlaubnisrechtlich (wenn der Fahrzeugführer lediglich FS-Klasse B inne hat).


      Darauf komme ich wenn diesen Satz lese, den unterstrichenen Teil.

      JulianS51 schrieb:

      Hier wird häufig vergessen, dass der Fahrzeugführer dabei nicht nur mehrere Straftaten begeht, sondern auch dass Rahmen, Bremsanlage und weitere technische Vorrichtungen hierführ nicht ausgelegt sind.


      Einbau von nem 70ccm Motor in den Rahmen von der S51, mit nicht geänderten Bremsen und anderen technischen Vorrichtungen...was sollen die anderen techn. Vorrichtungen eig sein?
      Unter den Gesichtspunkten, ist das ne S70 ohne Unterzugstreben. Die Zulassung ist mir völlig Bockwurst, ich habe sie auch weder gemeint noch erwähnt. Du hast von techn. Verständnis geschrieben. Dafür braucht man kein techn. Verständnis. Der 51er Motor wird entfernt, der 70er platziert, Vergaser anpassen und das wars.

      Ich würde sogar behaupten, dass es kulante Prüfer gibt, die auf die Unterzugstreben verzichten und den Kram direkt als S70 umtragen.
      Lass ich das natürlich nicht eintragen, ist das , wie schon so oft erwähnt illegales Fahren. Habe ich die nötige Fahrerlaubnis nicht, ist es das natürlich auch.

      Schwarze Strapsmaus schrieb:

      Von welcher Logik sprichst du hier? Warum sollte die Einführung einer HU für Kkr gegen diese Logik sein? Andersrum gefragt, warum gehen alle Fahrzeuge sowie Anhänger, die zulassungspflichtig sind, zum TÜV, bis auf die Kkr?

      Die Fahrzeuge von 1980,…


      Die FZV, die StVZO und das KraftStG spielen eng ineinander. Und da besteht nunmal eine gewisse Logik. Ein KKR der HU zu unterwerfen, ist gegen diese Logik, da in sämtlichen Rechtsvorschriften die entsprechenden Abschnitte angepasst werden müssten. Und das ist nicht logisch.

      Ich behaupte auch nicht, dass jeder Mopedfahrer sein Moped böswillig frisiert. Viele schrauben an ihrem Moped rum und wissen dabei gar nicht, dass ihre Umbauten unzulässig sind. Bestes Beispiel: Einbau einer H4-Birne mit mehr Leistung und Nichtanpassen des Scheinwerfers an sich. Das ist ein sog. Erlischen der Betriebserlaubnis. Klar macht das niemand absichtlich, aber es passiert eben. Und das passiert sehr oft.


      Für den Polizeibeamten sagt die HU nichts über die Verkehrssicherheit aus. Diese ist nicht abhängig von der HU-Plakette. Das ist nunmal so. Da gibt es auch nichts zu diskutieren.

      Ich gehe mal davon aus, dass du dich mit polizeilichen Eingriffsrechten nicht im Einzelnen auseinandergesetzt hast. Die Befugnisse, die ein Polizeibeamter in Hinsicht auf die Überprüfung der Verkehrssicherheit bei Fahrzeugen hat, reicht weiter als man es so vermutet.
      Du hast es ja auch selbst schon gesagt: Das Fahrzeug wird SICHERGESTELLT. Nicht eingezogen. Das Gericht zieht ein und auch nur dann, wenn es das für notwendig hält. Und in diesem Fall liegt (noch) keine Straftat vor, sodass eine Einziehung wegfällt.

      "Und genau das, kann ich mit vorschriftsmäßigem Fahrzeug und gültiger Plakette umgehen. Da würde der Aufwand auf denselben Umfang, wie der einer PKW-Kontrolle schrumpfen. Oder unterstellst du der Polizei, dass alle Beamten dort paranoid sind und der Plakette auf dem Moped nicht glauben würden?"
      Das ist ein Irrglaube. Ich unterstelle denen gar nichts. Ich weiß aber, dass eine Plakette wie gesagt nichts sagt.

      "Ich beton's nochmal. Wenn jedem unterstellt wird, dass er sofort nach Erhalt der Plakette frisiert, umbaut, jedwede Veränderung vornimmt, wodurch die ABE sofort erlischt, dann ist der TÜV überflüssig, egal um welche Art Fahrzeug es sich auch handelt. Nur gehört dazu schon ne gewisse Paranoia"
      Ich unterstelle niemand etwas. Nochmal.


      Ich belasse es aber dabei und werde darauf nicht weiter eingehen. Ich bin der Meinung, dass man Statistiken und geltendes Gesetz nicht leugnen kann. Und nicht umsonst gibt es die Statistik, dass über 50 Prozent der Kleinkrafträdern irgendwelchen technischen Veränderungen unterliegen. Auch, wenn damit nicht immer Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten einhergehen. Das ist nunmal so.

      Kradfahrer schrieb:

      Schwarze Strapsmaus schrieb:

      Von welcher Logik sprichst du hier? Warum sollte die Einführung einer HU für Kkr gegen diese Logik sein? Andersrum gefragt, warum gehen alle Fahrzeuge sowie Anhänger, die zulassungspflichtig sind, zum TÜV, bis auf die Kkr?

      Die Fahrzeuge von 1980,…


      Die FZV, die StVZO und das KraftStG spielen eng ineinander. Und da besteht nunmal eine gewisse Logik. Ein KKR der HU zu unterwerfen, ist gegen diese Logik, da in sämtlichen Rechtsvorschriften die entsprechenden Abschnitte angepasst werden müssten. Und das ist nicht logisch.

      Ich behaupte auch nicht, dass jeder Mopedfahrer sein Moped böswillig frisiert. Viele schrauben an ihrem Moped rum und wissen dabei gar nicht, dass ihre Umbauten unzulässig sind. Bestes Beispiel: Einbau einer H4-Birne mit mehr Leistung und Nichtanpassen des Scheinwerfers an sich. Das ist ein sog. Erlischen der Betriebserlaubnis. Klar macht das niemand absichtlich, aber es passiert eben. Und das passiert sehr oft.


      Für den Polizeibeamten sagt die HU nichts über die Verkehrssicherheit aus. Diese ist nicht abhängig von der HU-Plakette. Das ist nunmal so. Da gibt es auch nichts zu diskutieren.

      Ich gehe mal davon aus, dass du dich mit polizeilichen Eingriffsrechten nicht im Einzelnen auseinandergesetzt hast. Die Befugnisse, die ein Polizeibeamter in Hinsicht auf die Überprüfung der Verkehrssicherheit bei Fahrzeugen hat, reicht weiter als man es so vermutet.
      Du hast es ja auch selbst schon gesagt: Das Fahrzeug wird SICHERGESTELLT. Nicht eingezogen. Das Gericht zieht ein und auch nur dann, wenn es das für notwendig hält. Und in diesem Fall liegt (noch) keine Straftat vor, sodass eine Einziehung wegfällt.

      "Und genau das, kann ich mit vorschriftsmäßigem Fahrzeug und gültiger Plakette umgehen. Da würde der Aufwand auf denselben Umfang, wie der einer PKW-Kontrolle schrumpfen. Oder unterstellst du der Polizei, dass alle Beamten dort paranoid sind und der Plakette auf dem Moped nicht glauben würden?"
      Das ist ein Irrglaube. Ich unterstelle denen gar nichts. Ich weiß aber, dass eine Plakette wie gesagt nichts sagt.

      "Ich beton's nochmal. Wenn jedem unterstellt wird, dass er sofort nach Erhalt der Plakette frisiert, umbaut, jedwede Veränderung vornimmt, wodurch die ABE sofort erlischt, dann ist der TÜV überflüssig, egal um welche Art Fahrzeug es sich auch handelt. Nur gehört dazu schon ne gewisse Paranoia"
      Ich unterstelle niemand etwas. Nochmal.


      Ich belasse es aber dabei und werde darauf nicht weiter eingehen. Ich bin der Meinung, dass man Statistiken und geltendes Gesetz nicht leugnen kann. Und nicht umsonst gibt es die Statistik, dass über 50 Prozent der Kleinkrafträdern irgendwelchen technischen Veränderungen unterliegen. Auch, wenn damit nicht immer Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten einhergehen. Das ist nunmal so.


      Ok, dann mal bitte Quellen hierfür aufzeigen. Bei Statistiken wäre ich persönlich vorsichtig. Es kommt immer darauf an, wer sie erstellt hat.

      Des weiteren wäre es interessant zu wissen, woher du deine Informationen beziehst.
      TEAM SAUSTAHL

      "Bier trinken hilft der Landwirtschaft"

      Never Touch A Running Simson!!!