Projekt: S50 GT

      Danke. Der Vorschlag brachte gewünschte Wirkung.
      Bremse fertig. Mir gefällt sie ganz gut, ich hoffe dem Ingenieur auch. An die Feder habe ich nun Scheiben angelötet, damit sie nicht abspringen kann.
      Als Gummistopper diente irgendein Nachbaugummiteil von Kreidler. Ich meine vom Kickstarter. Stück abgeschnitten und übergestülpt. Passte sowieso zu nichts was ich an Mopeds habe.




      Dann habe ich angefangen neue Bowdenzüge zu machen, wie ich es mir vom Stehlik-Ersatzteilhandelvideo abgeschaut habe (schöne Grüße an die, falls jmd mitliest). Ich brauche aufgrund des M-Lenkers ja kürzere.

      Also Zuglänge bestimmt, Hülle und Kappen drum, passenden Nippel rausgesucht und Zugende mit Bremsenreiniger gereinigt und aufgedröselt:


      Dann das Ende des Zuges in Lötpaste getaucht:


      Anlöten und etwas Lötzinn drauf:




      Mit etwas Schleifpapier säubern, fertig:
      Vernünftig und sauber gearbeitet hält das sicher... Bei einem meiner selbstglöteten Bremszügen hat sich jedenfalls mal der werkseitige Nippel gelöst, kurz vorm Stillstand:-( Dachte nur Sch... meine Lötung hat nicht gehalten, aber nö es war die andere Seite.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „racingcologne“ ()

      Da gibts im Nachbarforum noch eine hübsche Anleitung dazu.
      ddrmoped.de/forum/index.php?showtopic=1608
      Ich persönlich würde auch von der anderen Seite noch versuchen Zinn mit ins Röhrchen zu fließen lassen. Dazu evtl. den Bowdenzug vorher in Flussmittel tauchen, da sickerts dann schön rein.
      Oldstyle or no Style

      corsajäger schrieb:

      Ich persönlich würde auch von der anderen Seite noch versuchen Zinn mit ins Röhrchen zu fließen lassen. Dazu evtl. den Bowdenzug vorher in Flussmittel tauchen, da sickerts dann schön rein.


      Nicht so gut die Idee, durch die Kapillarwirkung zieht der flüssige Zinn noch ein ganzes Stück in die andere Richtung des Bowdenzuges und verhärtet entsprechend die Seele.
      Bin bei meiner letzten Reparatur ganz anders vorgegangen:
      Ein Stück 8mm Messingschraube (war halt da) 1,5 mm Durchgebohrt. Eine Seite mit 3mm aufgebohrt ca2mm tief. Da halt den Zug angekörnt und den Quatsch verlötet. Das hält und war ohne Wartezeit.


      Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen
    • Benutzer online 1

      1 Besucher